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Programmiertechnik

Allgemein

Wenn Programme entwickelt werden, ist das bloße beherrschen der Syntax einer Programmiersprache lediglich ein Handwerkszeug. Dazu kommt eine algorithmische Denkweise, mit der man in der Lage ist, ein großes Problem in viele kleine Probleme aufzulösen und in einem Programmablauf darzustellen. Die für einen Programmablauf möglichen Kontrollstrukturen sind Sequenzen, Selektionen und Iterationen.

Sequenz
Eine Sequenz ist eine Folge von Anweisungen, die nacheinander ausgeführt werden.

Selektion
Eine Selektion ist die Verzweigung eines Programmablaufs anhand einer Bedingung.

Iteration
Eine Iteration ist das wiederholte Ausführungen von Kontrollstrukturen mit einer Abbruchbedingung.


Die Anwendung der Kontrollstrukturen zur Realisierung von Programmabläufen stellt zwar schon alleine einen großen Schritt dar, reicht aber aufgrund der möglichen Komplexität von Programmen nicht aus. Programmierer müssen weitere Techniken beherrschen, mit denen auch große Projekte realisiert werden können, und die Wartbarkeit nicht auf der Strecke bleibt.

Auch wenn die Programmiersprachen immer mehr Unterstützung für komplexe Aufgabenstellungen bieten, bleiben die Anforderungen an den Programmierer für eine gute Programmierarbeit erhalten: Modularisierung, Schichtung und Normalisierung.