JAVA Anfängertutorial 004 – Nachrichten an Objekte senden

Dass sich ein Objekt der Art JFrame anzeigen soll ist nicht die einzige Nachricht, die man diesem Objekt senden kann. Aber bevor wir weitere Nachrichten versenden, werden wir das Objekt ersteinmal so vorbereiten, das wir ihm mehrere Nachrichten schicken können.

Aktuell erzeugen wir das Objekt und senden ihm sofort eine Nachricht. Wenn wir ihm eine weitere Nachricht schicken wollten, ständen wir vor dem Problem, dass wir das Objekt nach der ersten Nachricht nicht mehr adressieren können. Es ist nicht mehr innerhalb unseres Zugriffs. Wir müssen es irgendwie hinbekommen, dass wir uns das Objekt merken, vorzugsweise unter einem bestimmten Namen.

Es gibt mehrere Wege, einen Namen für das Objekt festzulegen. Ich zeige hier zwei.

1. Tastaturkürzel STRG + 1

Markiere das neu erzeugte Objekt.

Danach drücke die Tastenkombination STRG + 1 und wähle “Extract to local variable…”.

Vergebe einen aussagekräftigen Namen für das Objekt und drücke <Enter>.

2. Kontextmenü

Markiere das neu erzeugte Objekt.

Klicke mit der rechten Maustaste auf die Markierung und wähle über das Kontextmenü “Refactor – Extract Local Variable…”

Vergebe einen aussagekräftigen Namen für das Objekt und Klicke auf “Ok”.

 

 

Jetzt können wir dem Objekt weitere Nachrichten schicken. Dazu schreiben wir den Namen des Objektes, gefolgt von einem Punkt (.) und danach die Nachricht. Zuletzt noch ein “;”.

Position festlegen

myFirstFrameObject.setLocation(200, 300);

Größe festlegen

myFirstFrameObject.setSize(100, 120);

 

Der gesamte Code:

public static void main(String[] args) {

    JFrame myFirstFrameObject = new JFrame();
    myFirstFrameObject.setVisible(true);
    myFirstFrameObject.setLocation(200, 300);
    myFirstFrameObject.setSize(100, 120);
 
}

JAVA Anfängertutorial 003 – Ein Fenster anzeigen

Nachdem wir den Programmeinstiegspunkt erstellt haben, können wir richtig anfangen zu programmieren. Hier nochmal unser bisheriger Code:

public class Main {

    public static void main(String[] args) {

       // hier können wir anfangen zu programmieren

    }

}

In der Objektorientierung arbeiten wir mit Objekten. Objekte in JAVA sind zunächste einmal Elemente, die existieren, und zwar im Hauptspeicher. Ein neues Objekt zu erstellen ist sehr einfach:

new Object()

Dieses Objekt kann nicht sehr viel. Es nimmt einfach nur Speicherplatz im Hauptspeicher ein.

Der gesamte Code sieht nun wiefolgt aus (bitte beachte das ; am Ende, es besagt, dass der eingegebene Befehl beendet ist):

public class Main {

    public static void main(String[] args) {
        new Object();
    }

}

Wenn wir jetzt das Programm speichern (STRG + S) und einmal ausführen, passiert nicht viel. Das Objekt wird erzeugt und danach das Programm beendet.

Versuchen wir es mal mit einem anderen Objekt:

new JFrame()

Unser Code sieht nun wiefolgt aus:

public class Main {

    public static void main(String[] args) {
        new JFrame(); // Hier wird in Eclipse ein Fehler angezeigt
    }

}

Der Code ist leider fehlerhaft. Eclipse zeigt dies an, indem es die Zeile rot unterstreicht.

Dieser Fehler resultiert dadurch, dass die Art des Objektes nicht bekannt ist. Die Lösung ist, die Art des Objektes bekannt zu machen. Dies kann man über mehrere Wege. Ich zeige hier zwei.

1. Shortcut “STRG + 1”

Mit dem Cursor auf “JFrame” gehen und die folgende Tastenkombination drücken: STRG + 1.

Danach wählt man die Option zum Importieren.

2. Mausinteraktion

Mit der Maus “über” “JFrame” gehen und eine Sekunde warten.

Danach wählt man die Option zum Importieren.

 

Weiter gehts…

Wenn wir jetzt das Programm speichern und starten, passiert immer noch nicht sehr viel. Wir haben zwar ein neues Objekt erstellt, was möglicherweise auch mehr kann, aber wir nutzen es noch nicht in der Form, wie es genutzt werden könnte.

Wir sind in der Lage mit Objekten zu reden, wir können Ihnen Nachrichten schicken. Objekte, die von der Art “JFrame” sind, kann man anweisen, sich zu “zeigen”. Wir schicken diesem Objekt einfach einmal so eine Nachricht, indem wir als erstes ein “.” eingeben und danach “setVisible(true)”.

Der gesamte Code:

public class Main {

    public static void main(String[] args) {

        new JFrame().setVisible(true);
 
    }

}

Wie gehabt: Programm speichern (STRG + S) und starten.

Diesmal beendet sich das Programm nicht. 

Aber wir haben an der linken oberen Ecken so etwas wie ein Fenster.

Das Fenster kann man zwar über “X” schließen, aber das Programm bleibt trotzdem noch aktiv. Um das Programm zu beenden klicke einfach auf .